Praxisorientierte Workshops zur Prävention von Finanzbetrug
Online-Workshop-Plattform

Finanzbetrug
erkennen &
verhindern

38.000+ gemeldete Betrugsfälle in DE jährlich

Betrügerische Maschen werden gezielter. Dieser Workshop zeigt, woran Sie sie erkennen – bevor Schaden entsteht.

Zum Workshop
Workshop zur Finanzbetrug-Prävention

Typische Betrugsformen im Überblick

Finanzbetrug folgt erkennbaren Mustern. Vier Kategorien sind für Privatpersonen in Deutschland besonders häufig – und besonders gut zu erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Phishing & gefälschte Behörden

E-Mails oder Anrufe, die Banken oder Ämter imitieren, fordern oft zur sofortigen Zahlung auf. Zeitdruck und Autoritätssignale sind zentrale Mittel. Ein echter Sachbearbeiter nennt immer einen Rückrufweg, den Sie selbst heraussuchen können.

Anlage- und Investitionsbetrug

Angebote mit ungewöhnlich hohen Renditeversprechen ohne nachvollziehbare Grundlage sind fast immer betrügerisch. Wir erteilen keine Beratung zu konkreten Finanzinstrumenten – aber wir zeigen, wie Sie dubiose Angebote systematisch einordnen.

Identitätsdiebstahl

Kriminelle nutzen gestohlene Daten, um Konten zu eröffnen oder Kredite aufzunehmen. Schon kleine Datenlecks – etwa aus Online-Shops – können reichen. Regelmäßige Bonitätsprüfungen decken solche Fälle oft erst Monate später auf.

Vorschussbetrug

Opfer werden mit einem angeblichen Gewinn oder Erbe gelockt und müssen angeblich vorab Gebühren überweisen. Das Prinzip ist jahrzehntealte – und funktioniert noch immer, weil die Geschichten glaubwürdig und emotional formuliert werden.

Schutzwissen statt Angst

Wer die Mechanismen kennt, die Betrüger nutzen, reagiert ruhiger und gezielter. Das Ziel dieser Workshops ist kein Misstrauen gegenüber allem – sondern ein klarer Blick auf spezifische Warnsignale.

Unsere Plattform verbindet Teilnehmer aus ganz Deutschland. Die Inhalte basieren auf dokumentierten Fallmustern aus Verbraucherschutzberichten und polizeilicher Kriminalstatistik – keine abstrakten Szenarien.

Über die Plattform
Schutzwissen zum Finanzbetrug

Wie ein Workshop abläuft

Jede Einheit folgt einem festen Ablauf – von der Fallanalyse bis zur eigenen Reaktionsstrategie.

01

Fallbeispiel analysieren

Realer oder rekonstruierter Betrugsfall wird vorgestellt. Teilnehmer identifizieren Muster und Schwachstellen eigenständig, bevor eine Auflösung folgt.

Analyse
02

Interaktive Übung

Szenarien zum Durchspielen: eine verdächtige E-Mail bewerten, ein Gesprächsprotokoll einordnen, einen Vertrag auf Unstimmigkeiten prüfen.

Praxis
03

Gegenmaßnahmen festigen

Was tun im Verdachtsfall? Welche Stellen sind zuständig – BaFin, Polizei, Verbraucherzentrale? Die richtigen Wege werden konkret benannt und eingeübt.

Reaktion

Ein Betrugsmuster in Klartext

Betrugsversuche folgen einem algorithmischen Aufbau: Dringlichkeit erzeugen, Autorität simulieren, Handlung einfordern. Wenn man das Schema kennt, ist es in fast jedem Kontakt erkennbar.

Das nebenstehende Beispiel zeigt, wie eine typische Betrugs-E-Mail strukturiert ist – und welche Signale sofort Alarm auslösen sollten.

Hinweis: Wir erteilen keine Beratung zu konkreten Finanzinstrumenten oder Anlageentscheidungen. Die Inhalte dienen ausschließlich der Aufklärung über Betrugsrisiken.
Kontakt aufnehmen
# Betrugs-E-Mail: Struktur
BETREFF: "Ihr Konto wird gesperrt!"
# Signal 1: Künstlicher Zeitdruck
FRIST: "Antwort bis 14:00 Uhr"
# Signal 2: Autoritätssimulation
ABSENDER: "sicherheit@sparkasse-de.net"
# Signal 3: Forderung nach Daten
AKTION: "PIN + TAN eingeben"
Erkannte Warnsignale
Hirenamoxel nicht offiziell (.net statt .de)
Zeitdruck unter 24 Stunden
PIN/TAN-Abfrage per E-Mail
Keine persönliche Anrede
Link führt auf fremde Hirenamoxel
Petra Dallmann, Workshop-Leiterin

Petra Dallmann

Workshop-Leiterin & Betrugsprävention

Worum es in den Kursen geht

Schutz entsteht durch Wissen über konkrete Mechanismen – nicht durch allgemeines Misstrauen.

Die Workshop-Einheiten bauen aufeinander auf. Wer verstanden hat, wie Druck und Vertrauen im Betrug eingesetzt werden, erkennt neue Varianten auch ohne sie je gesehen zu haben. Ziel ist keine vollständige Auflistung aller Maschen – sondern das Denkmuster, das dahintersteht.

  • Psychologie von Betrugsversuchen – warum kluge Menschen Opfer werden
  • Checklisten für verdächtige Kontakte, E-Mails und Verträge
  • Umgang mit Drucksituationen: Schritt-für-Schritt-Reaktionspläne
  • Meldewege: BaFin, Polizei, Verbraucherzentrale – was wann greift

Anmeldung zum Workshop

Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden und besprechen mit Ihnen, welche Workshop-Einheit am besten zu Ihrer Situation passt.

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